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SUMMARY:Ausstellung Adi Schmölzer
DESCRIPTION:Ausstellungstitel: MILES SMILES\nAdi Schmölzer\nGeboren 1954 in Spittal an der Drau, Kärnten. 1973 bis 1980 Architektur-Studium an der Technischen Universität in Graz. Erster Diplomand von Prof. Günther Domenig. Danach absolvierte er seine Praxisjahre im berühmten Grazer Architekturbüro Szyszkowitz-Kowalski. Er machte seine künstlerische Ausbildung bei namhaften Künstlern wie Thaddäus Kolig, Giselbert Hoke oder dem Kybernetiker und Jazzmusiker Adelhard Roidinger.\n1986-2011 eigenes Architekturbüro, Graz\n2006-07 St. Petersburg (Russland)\nab 2012 Atelier in Eltendorf\nBereits während des Architekturstudiums erfolgten die ersten Ausstellungen – z.B. 1977 Beteiligung im Rahmen des Steirischen Herbstes in Graz. Nach weiteren zahlreichen Ausstellungen in Kärnten, in der Steiermark, in Tirol und Wien begann 1983 der internationale Erfolg mit einer Silbermedaille beim Künstlerwettbewerb inMontreux, Schweiz, an dem 96 Künstler aus 11 Nationen teilnahmen.\nEs folgten Ausstellungen in Paris, Wien, Düsseldorf, Salzburg, Berlin, Moskau. Die auf Kunstmessen in Deutschland und Amerika vorgestellten Werke dieser Schaffensphase sind durchwegs in Fremdbesitz. Seit dieser Zeit sammelt er auch laufend Jazz- und Bluesplatten.\nDer Jazz ist es, der sich durch den Schaffensprozess zieht – das Schaffen ist dem Jazz  gewidmet. Während des Malens spielt die Musik ins Ohr, die auf der Leinwand landet. In der Darstellungsweise werden alle Merkmale, die den Jazz ausmachen, inkorporiert. Zum einen die Tonfärbung, die beim Musiker eine individuelle Handhabung des Instruments bedeutet. Es ist die Klippe zwischen lustig-fröhlich und kritisch traurig. Improvisation meint das Umspielen einer Grundmelodie und ihre spontane Weiterführung. Das Zepter wird der Improvisation übergeben und das Bild regiert sich von selbst.\nDie großformatigen Bilder sind nicht an der Wand sondern auf dem Boden liegend entstanden, auf dem Abschnitt nach Abschnitt gemalt wird. Jedes Mal, wenn der Stoff weiter gezogen wird, muss wieder neu begonnen werden. Das erinnert an die surreale Technik des Cadavre Equis. Umgelegt auf die Malweise ergibt dieses Wortspiel die überraschendsten Übergänge. In den Bildern sucht man vergeblich nach einer Zentralperspektive. Ähnlich den chinesischen Rollbildern gibt es mehrere Perspektiven, immer abhängig von der Ebene des Betrachters.\n \nText: Mag. Gege Stiegler\n \nWeitere Arbeiten sind im Marktgemeindamt Seeboden während der Öffnungszeiten zu sehen.\n \n \n \n \n
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LOCATION:Thomas Morgenstern Platz 1, 9871 Seeboden am Millstätter See
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