WERKSCHAU Workshop 2026
WERKSCHAU Subtile Landschaft
Experimentelles Malen am Rojachhof/Kärnten zur Kärnten Triennale „schwach – šibko – debole“
Samstag, 25. Juli 2026, 16.30 Uhr, Rojachhof
Inhalt des Seminars
Dieser Malworkshop „Subtile Landschaft“ lädt dazu ein, die spannende Verbindung zwischen Menschen und Natur auf kreative und experimentelle Weise zu erforschen. Im Mittelpunkt steht das bewusste Einsetzen von figürlichen Elementen in landschaftliche Kompositionen, wobei mit verschiedenen Techniken und Materialien gearbeitet wird. Ziel ist es, subtile Ausdrucksformen zu entdecken und die eigene künstlerische Handschrift weiterzuentwickeln. Die unvorstellbare Kraft der Natur und das Eingebundensein des Menschen kann mit feinen Ausdrucksformen auf die demütige Haltung, die uns im Umgang mit unserer Natur zusteht, künstlerisch zum Ausdruck gebracht werden.
Die Darstellung von Figuren in Landschaften ist in der zeitgenössischen Kunst besonders relevant, da sie Fragen nach Identität, Umwelt und gesellschaftlicher Zugehörigkeit aufwirft. Künstlerinnen und Künstler nutzen das Motiv, um Themen wie Isolation, Verbundenheit oder auch die Rolle des Menschen in der Natur zu reflektieren. Experimentelle Ansätze geben Raum für neue Perspektiven und ermöglichen, gesellschaftliche Entwicklungen und Umweltfragen künstlerisch zu verarbeiten.
Im Workshop sprechen wir daher auch über aktuelle künstlerische Positionen, analysieren Werke und diskutieren die Vielschichtigkeit des Themas in Ausstellungen und den Medien. Der Workshop richtet sich an alle, die ihren individuellen Malstil erweitern und die Schnittstelle von Mensch und Natur im künstlerischen Prozess erforschen möchten. Die täglichen Arbeitsbesprechungen in der Gruppe intensivieren das Lernen ebenso, wie die abendlichen Vorträge zu Kunstgeschichte und zeitgenössischer Kunst.
Der Workshop ist ein Beitrag zur Triennale Kärnten 2026 zum Thema „schwach“. Die Ergebnisse des Workshops werden am Ende in einer Werkschau im Rojachhof präsentiert.
Luise Kloos
Arbeiten in Malerei, Zeichnung, Fotografie, Grafik, Installationen, Tanz- Performances, Ausstellungsgestaltung, Workshops, Kulturmanagement – Pädagogikstudium und Lehr-und Studienjahre an der TU-Graz und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Die Künstlerin entwickelt ihre Arbeiten häufig aufgrund der sich ihr bietenden Räume oder Situationen, 2003 im Yeshiva University Museum, NYC, eine Glasfaserinstallation unter großer internationaler Resonanz. 2015 in Zagreb eine großräumige Installation zum Internationalen Holocaust Gedenktag im Maestrović Pavillon. Zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen. Ausstellungen u.a. in Österreich, BRD, USA, Mexiko, China, Indien, Finnland, Kroatien, Slowenien, Italien, Spanien, Dänemark, Großbritannien, Polen. Ihre Arbeiten kreisen um die Themen Stille und Kontemplation. Seit 2016 befasst sie sich mit dem poetischen Werk von Christine Lavant.
www.luisekloos.at www.poesieundbild.at www.zeichenimpulse.at
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